Aktuelle Informationen von der TSG Niefern – so sieht es aus, so könnte es weitergehen…

Hallo zusammen,

nachdem es längere Zeit nichts neues gab, gibt es jetzt endlich erfreulichere Nachrichten und ich kann mit einem kleinen Silberstreif am Horizont erfreuen !

Viel zu lange konnten wir viele von euch nicht mehr persönlich sehen – in der Sporthalle und in der Geschäftsstelle ist es viel zu ruhig und zu viel liegt immer noch brach. Wir hoffen, dass es euch und euren Familien gut geht, dass ihr auf der (hoffentlichen) Zielgerade der Pandemie noch genügend Energie habt und sind uns sicher, dass ihr genauso wie wir alle einem Neustart entgegenfiebert ! Wobei uns auch klar sein muss, dass dieser Neustart noch unter vielen Einschränkungen laufen wird und laufen muss – aber es gibt jetzt endlich mal eine Perspektive dass es besser wird. Dazu ist auch einen interessanter Artikel des Badischen Sportbundes mit angehängt, in dem der stellvertretende Geschäftsführer die Situation im Sport und in den Vereinen sehr treffend darstellt. Auch bei unserer TSG Niefern hat die Pandemie in diesen mittlerweile 14 Monaten deutliche Spuren hinterlassen – wir haben mittlerweile einen Einnahmeausfall in diesem Zeitraum von rund 200.000 Euro – weggefallen sind viele Einnahmen aus Sport- und Reha-Kursen, Betreuungsangeboten, Schwimmkursen, aus Veranstaltungen usw.  Von diesem Einnahmeverlust konnten wir über das Hilfsprogramm des Landes Baden-Württemberg, über einen Liquiditätskredit der L-Bank sowie über den Erhalt von Kurzarbeitergeld einiges auffangen – natürlich sind auch die Ausgaben an manchen Stellen geringer als in einem normalen Jahr. Wenn es jetzt im Sommer wieder losgehen kann, dann kommen wir mit einem hellblauen bis dunkelblauen Auge davon – angesichts der Tatsache, dass viele Institutionen und Unternehmen noch deutlich schwerer getroffen sind und waren als wir, müssen wir trotzdem froh und dankbar sein – auch wenn es zwischendurch schon mal rabenschwarz ausgesehen hat. Auch unsere Mitgliederzahlen sind um ca. 8 Prozent gesunken – von 2.050 auf 1.870 Mitglieder – dabei waren dies aber nicht deutlich mehr Austritte wie sonst, aber gegen die leicht erhöhte Quote an Austritten fehlten uns die normalen Eintritte – zu was wollten die Menschen auch eintreten, wenn gar nichts angeboten werden durfte. Wir sind sehr dankbar, dass uns so viele Mitglieder die Treue gehalten haben – und wir wollen jetzt endlich versuchen, diese Treue auch mit guten Sportangeboten zu belohnen !

Endlich sinken auch die Infektionszahlen – in den letzten Tagen sogar sehr flott – das ist sicher eine Kombination aus (immer noch) bewusstem Verhalten sehr vieler Menschen, den stark steigenden Impfzahlen, aber auch der Tatsache, dass es schöner und wärmer wird (wenn wir das aktuell auch nicht fühlen). Vor diesem Hintergrund wurden von der Bundes- und Landesregierung in den letzten Wochen und Tagen Lockerungsschritte skizziert, die leider wie auch die Schliessungen und Verbote etwas ungeplant und konzeptlos erscheinen. Man darf aber auch nicht außer Acht lassen, dass wir aktuell immer noch ca. 60.000 Neu-Infektionen pro Woche haben (vor 2 Wochen waren das noch über 105.000 pro Woche) – im letzten Sommer als doch sehr viel möglich war, hatten wir pro Woche zwischen 2.000 und 3.000 Infektionen, das war noch eine ganz andere Zahl.

Trotzdem zeigt sich jetzt der Silberstreif am Horizont – mit der Möglichkeit für Schnelltests und dem rasch voranschreitenden Impfen ergeben sich sicher kurzfristig auch andere Möglichkeiten. Dabei sind die immer noch an die Inzidenz gekoppelten Öffnungsschritte teilweise auch widersprüchlich – aber eine Grund-Tendenz kann ich schon mitteilen:

  1. Aktuell liegt im Enzkreis die Inzidenz seit gestern erstmalig knapp unter 100 – aktuell dürfen wir Sport in Kleingruppen von 2 Personen bzw. 2 Haushalten anbieten – so trainieren beispielsweise die Leichtathleten im Stadion – aber immer in gleichen Zweiergruppen. Weiterhin dürfen bis zu 5 Kinder unter 14 Jahren ungetestet mit einem tagesaktuell getesteten Trainer kontaktlosen Sport im Außenbereich machen (d.h. mit Mindestabstand). Mit dieser Möglichkeit haben wir in der laufenden Woche ca. 50 Kinder-Kleingruppen in Bewegung gebracht – wenn man trotz der Einschränkungen und geringen Möglichkeiten die leuchtenden Augen der Kinder sieht, dann geht einem das Herz auf und man fiebert weiteren Möglichkeiten noch mehr entgegen. Wohlgemerkt reden wir hier aktuell nur über Kinder unter 14 Jahren – und über Sport im Außenbereich – über Sport in einer Halle wird aktuell noch gar nicht nachgedacht…
  2. Wenn die Inzidenz-Zahlen 5 Werktage in Folge unter 100liegen (das könnte im Enzkreis bis Ende Mai der Fall sein), dann bieten sich weitere Öffnungsschritte an – so dürfen dann bis zu 20 Kinder unter 14 kontaktarm trainieren (dann nicht mehr mit Mindestabstand – da ist dann auch mal ein Fangspiel drin, was aktuell auch nicht geht). Ebenso dürften dann im Außenbereich bis zu 20 Personen kontaktarm trainieren (das würde dann auch für Jugend- und Erwachsenengruppen gelten – kontaktarm bedeutet hier, dass auch kurzfristig ein Kontakt zustandekommen darf) – ABER nur bei Vorlage eines tagesaktuellen negativen Schnelltests oder eines Nachweises über einen kompletten Impfschutz bzw. eines Genesenen-Nachweises – (beides gibt es ja als Dokument, Ausweis o.ä. noch gar nicht).
  3. Ab dann wird es spannend – bleibt die Inzidenz weitere 14 Tage unter dem Wert von 100 und zeigt „sinkende Tendenz“, dann sind weitere Öffnungsschritte erlaubt – hier ist dann auch ein „kontaktarmer Sport im Innenbereich“ genannt – auch hier noch mit aktuellen Negativ-Tests – weitere 14 Tage mit sinkenden Zahlen würde dann zu weiteren Öffnungen führen…
  4. Diese Regelungen ab Punkt 3 jetzt einzeln aufzuführen, würde den Rahmen sprengen. Ganz persönlich denke ich auch, dass sich diese Regelungen in den nächsten Wochen nochmal grundsätzlich überholen werden, die aktuellen Verordnungen gelten auch vielfach nur bis Mitte Juni und ich rechne auch mit einer grundlegenden Überarbeitung der Corona-Verordnung wenn die Zahlen weiter so sinken… – deshalb planen wir jetzt erstmal mit Schritt 2, dieser greift bei 5 Tagen unter 100 und soll dann 14 Tage gelten – und dann sehen wir weiter…

Unser Ziel ist es, nach den Pfingstferien (ab 7.Juni) wieder konkrete Umsetzungsschritte für ein umfassendes Sportprogramm anzugehen – wie im letzten Sommer auch mit vielen Angeboten unter freiem Himmel – und nur mit wenigen Gruppen in der Halle, dann aber mit großen Halleneinheiten und viel Abstand. Ganz spannend wird dann auch die Frage, wer denn schon alles ohne Einschränkungen am Sportangebot teilnehmen darf, sprich wer denn komplett geimpft ist, wer genesen ist – und vor allem wie das nachgewiesen und dann von uns auch kontrolliert und dokumentiert werden kann und muß ( da greift ja dann auch noch das Datenschutz-Thema). Es wird also ganz sicher nicht langweilig werden – aber ganz ehrlich planen wir lieber mit einem Riesen-Aufwand die Umsetzung eines möglichst sicheren und corona-konformen Sportprogramms als hier weiter Däumchen zu drehen…

Aber auch für die Zeit zum Abklingen der Pandemie (ganz vorbei wird sie ja sicher nicht sein) machen wir uns schon Gedanken:

  • Je nachdem wie unsere Trainer und Übungsleiter da sind und auch bereit sind, werden wir auch versuchen, in den Sommerferien wie im letzten Jahr auch ein umfangreiches Sportprogramm anzubieten – viel zu lange mussten wir ja darauf verzichten. Hierzu werden wir mit der Gemeinde über die Öffnung und Nutzung der Hallen noch entsprechende Gespräche führen. Dazu gehören auch ganz gezielt Programme für Kinder, die wir auch als freies Angebot machen wollen, wie aktuell auch
  • Ebenso wollen wir die Kooperation mit allen 4 Nieferner Kindergärten ausbauen – erste Gespräche haben wir hier schon geführt
  • Weiterhin wollen wir versuchen, gerade bei den Kindern ergänzende niederschwellige Sport- und Bewegungs-Programme mit niederen Zugangsschranken anzubieten – Sport und Bewegung muss wieder zu einem festen Bestandteil des kindlichen Lebens werden !
  • Aber auch für Erwachsene soll ein breites Angebot bestehen – inwieweit wir Einschränkungen wegen Gruppengrößen haben und wie wir das lösen können, müssen wir dann noch sehen
  • Dramatisch sieht die Situation beim Schwimmenlernen aus – hier wollen wir versuchen möglichst viele Kurse anzubieten, um zum einen die Kinder abzuholen, die in den letzten 15 Monaten dran gewesen wären – aber auch die Kinder, die jetzt aktuell schwimmen lernen wollen
  • Wir rechnen mit starker Nachfrage nach Reha-Angeboten für chronisch Kranke Menschen, die aufgrund von Vorerkrankungen bei der Pandemie sehr lange zurückhaltend bleiben mussten und nur wenig machen konnten
  • Aber auch bei Menschen, die nach überstandener Covid-Erkrankung noch Spätfolgen haben, werden auf der Suche nach gezielten Programmen sein

Wir freuen uns auf eine herausfordernde, spannende aber vor allem gemeinsame sportliche Zeit mit Abklingen der Pandemie – unsere Trainer und Übungsleiter sind unsere Multiplikatoren, die unsere Kinder, Mitglieder und Teilnehmer während der Pandemie so aktiv wie möglich betreut haben und die jetzt sicher auch auf den nächsten Schritt warten – wir sind froh, dass wir so tolle Übungsleiter haben, die in den letzten Monaten auch beim ungewohnten „online-Sport“ vor dem Bildschirm mit viel Engagement und Motivation eine ganz neue Erfahrung gemacht haben.

Auch wenn es sich abgedroschen anhört – noch ein wenig durchhalten, noch ein wenig Geduld haben – und dann ist es hoffentlich wieder gut !

Beste Grüße vom TSG-Präsidium und aus der Geschäftsstelle !

XUND bleiben !!!

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